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Gisela Klostermann > gisela.klostermann@gmx.ch

Empfehlung Susi Bamert (3.1.2023)

 

Frederik Backmann

Oma lässt grüssen und sagt es tut ihr leid

 

Roman
Verlag Fischer Krüger, 2015, 464 Seiten
ISBN 978-3-596-52120-3

Inhaltsangaben

Der Nr.1-Bestseller und Lieblingsroman aus Schweden: phantasievoll, ergreifend und umwerfend witzig. Wieder ein ganz besonderes Leseerlebnis vom Autor von Ein Mann namens Ove, Fredrik Backman. Oma ist 77, Ärztin, Chaotin und treibt die Nachbarn in den Wahnsinn.

Elsa ist 7, liebt Wikipedia und Superhelden und hat nur einen einzigen Freund: nämlich Oma. In Omas Märchen erlebt Elsa die aufregendsten Abenteuer. Bis Oma sie eines Tages auf die größte Suche ihres Lebens schickt und zwar in der wirklichen Welt.

»Die erste und inspirierendste Autorin meines Lebens war und ist Astrid Lindgren Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid ist auch eine Hommage an sie.« Fredrik Backman

»Versprich mir, dass du mich noch liebhast, wenn du erfährst, wer ich gewesen bin. Und versprich mir, auf das Schloss aufzupassen. Und auf deine Freunde.« Oma zu Elsa

»Dieses Buch ist ein Volltreffer, der einen zum Lachen und Weinen bringt. Auf dieses Abenteuer müssen Sie sich einfach einlassen es ist wunderbar.« Expressen Söndag

eine unglaublich witzige und packende, aber auch rührende Geschichte über das Zusammenleben von Großmutter und Enkelin beide ein wenig anders, und genau deswegen liebenswert!

Autorentext
Fredrik Backman ist mit über 12 Millionen verkauften Büchern einer der erfolgreichsten Schriftsteller Schwedens. Sein erster Roman Ein Mann namens Ove wurde zu einem internationalen Phänomen; die Verfilmung mit Rolf Lassgård war für zwei Oscars nominiert, ein Remake mit Tom Hanks ist in Planung. Auch Fredrik Backmans folgende Romane eroberten die obersten Ränge der Bestsellerlisten in Deutschland, Schweden, den USA und vielen anderen Ländern; sein Werk wird in 40 Sprachen übersetzt. Backmans Roman Britt-Marie war hier wurde ebenfalls fürs Kino verfilmt. Der Autor lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Solna bei Stockholm.

 

Empfehlung Brigitta Siegrist (3.1.2023)

 

Claire Winter

Kinder ihrer Zeit

 

Roman
Diana Verlag München, 2020, 565 Seiten
ISBN 978-3-453-36108-9

Inhaltsangaben

Die Zwillinge Emma und Alice werden 1945 auf der Flucht aus Ostpreußen getrennt. Beide glauben, die andere hätte nicht überlebt. Emma wächst in Westberlin auf, Alice in einem Heim in der DDR. Erst zwölf Jahre später finden sie sich überraschend wie-der. Durch Alice lernt Emma den Ost-Berliner Physiker Julius Laakmann kennen.

Als Julius Zeuge einer Entführung wird, gerät er zwischen die Fronten der Geheimdienste. Dann verschwindet Alice spurlos. Zu spät erkennt Emma, welcher drohenden Gefahr sie und ihre Schwester gegenüberstehen. Währenddessen erreicht der Kalte Krieg einen neuen Höhepunkt Berlin soll für immer geteilt werden …

»Ein großartiger Roman über eine unglaublich spannende Zeit. Unbedingt lesenswert« (Ruhr Nachrichten)

 Autorentext
Claire Winter studierte Literaturwissenschaften und arbeitete als Journalistin, bevor sie entschied, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie liebt es, in fremde Welten einzutauchen, historische Fakten genau zu recherchieren, um sie mit ihren Geschichten zu verweben, und ihrer Fantasie dann freien Lauf zu lassen. Claire Winters Romane finden sich regelmäßig auf der SPIEGEL-Bestseller-Liste, zuletzt vertreten mit »Kinder ihrer Zeit«, die spannende Geschichte um die Schwestern Alice und Emma im Berlin der 60er-Jahre wird nun fortgesetzt. Die Autorin lebt in Berlin.

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Empfehlung Gisela Klostermann (3.1.2023)

 

Bonnie Garmus

Eine Frage der Chemie

 

Roman
Piper Verlag München, 2022, 462 Seiten
ISBN 978-3-492-07109-3

Inhaltsangaben

»In Elizabeth Zott verliebt man sich total. Sie ist so toll und natürlich dargestellt, dass ich sie sogar gegoogelt habe: Die muss es doch wirklich geben, habe ich gedacht! Lange habe ich nicht ein so unterhaltendes, witziges und kluges Buch gelesen wie dieses.« Elke Heidenreich

»Jetzt wird es Zeit für ein enthusiastisches Lob: Dieser Debütroman vereinigt Tiefgang mit Witz! Ein großer, kluger literarischer Spaß und ein anrührender Familienroman.« Denis Scheck

»So einen unterhaltsamen und zugleich blitzgescheiten Roman habe ich schon lange nicht mehr gelesen!« Kölner Stadt-Anzeiger

»Klug, charmant und warmherzig. Eine wunderbare Protagonistin, das Thema Emanzipation und Selbstbestimmung, tragische Entwicklungen und ein wirklich mitreißender Plot.« BuchMarkt Online

Elizabeth Zott ist eine Frau mit dem unverkennbaren Auftreten eines Menschen, der nicht durchschnittlich ist und es nie sein wird. Doch es ist 1961, und die Frauen tragen Hemdblusenkleider und treten Gartenvereinen bei. Niemand traut ihnen zu, Chemikerin zu werden. Außer Calvin Evans, dem einsamen, brillanten Nobelpreiskandidaten, der sich ausgerechnet in Elizabeths Verstand verliebt. Aber auch 1961 geht das Leben eigene Wege. Und so findet sich eine alleinerziehende Elizabeth Zott bald in der TV-Show »Essen um sechs« wieder. Doch für sie ist Kochen Chemie. Und Chemie bedeutet Veränderung der Zustände …

Autorentext
Bonnie Garmus war als Kreativdirektorin international vor allem in den Bereichen Medizin, Erziehung und Technologie tätig. Privat bevorzugt sie das Schwimmen im offenen Meer, wobei sie sich darauf konzentrieren muss, nicht darüber nachzudenken, was alles sonst noch unter ihr schwimmt. Gebürtig aus Kalifornien lebte sie lange in Seattle, wo sie sich ausgiebig dem Wettkampfrudern widmete. Sie ist außerdem Mutter zweier erwachsener Töchter und lebt aktuell mit ihrem Mann in London. Dies ist ihr erster Roman.

Zusammenfassung
Elizabeth Zott wird Ihr Leben verändern! Elizabeth Zott ist eine Frau mit dem unverkennbaren Auftreten eines Menschen, der nicht durchschnittlich ist und es nie sein wird. Doch es ist 1961, und die Frauen tragen Hemdblusenkleider und treten Gartenvereinen bei. Niemand traut ihnen zu, Chemikerin zu werden. Außer Calvin Evans, dem einsamen, brillanten Nobelpreiskandidaten, der sich ausgerechnet in Elizabeths Verstand verliebt. Aber auch 1961 geht das Leben eigene Wege. Und so findet sich eine alleinerziehende Elizabeth Zott bald in der TV-Show »Essen um sechs« wieder. Doch für sie ist Kochen Chemie. Und Chemie bedeutet Veränderung der Zustände … So smart wie »Damengambit«, so amüsant wie »Mrs. Maisel« Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann, dem Übersetzerduo von Delia Owens‘ „Der Gesang der Flusskrebse“ »In Elizabeth Zott verliebt man sich total. Sie ist so toll und natürlich dargestellt, dass ich sie sogar gegoogelt habe: Die muss es doch wirklich geben, habe ich gedacht! Lange habe ich nicht ein so unterhaltendes, witziges und kluges Buch gelesen wie dieses.« Elke Heidenreich

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Empfehlung Brigitta Siegrist (3.1.2023)

 

Beat Vogt

Der Aussetzer oder die Resonanz einer Schuld

 

Roman
Verlag Edition Bücherlese Luzern, 2017, 253 Seiten
ISBN 978-3-906907-07-9

Inhaltsangaben

Gerade haben Chris und Maya den letzten Klängen ihrer Lieblingsband zugehört, haben sich gefreut über den gemeinsamen Konzertabend, an dem sie sich so nahe fühlten wie seit Jahren nicht mehr. Doch dann ist da plötzlich dieser junge Mann, seine irre Provokation und Chris, der nicht mehr weiß, was er tut.

Jahre später legt Eva ihrem Professor das Thema der Masterarbeit vor. Sie will die Schweizer Justiz durchleuchten und versteckte Diskriminierung aufdecken. Noch ahnt die Studentin nicht, dass die Nachforschungen ihre eigene Wahrnehmung, schließlich ihr ganzes Leben infrage stellen. Raffiniert verknüpft Beat Vogt in seinem ersten Roman Familien- und Liebesgeschichte mit existenziellen Fragen zu Verantwortung, Lüge und Schuld. „Der Aussetzer oder die Resonanz einer Schuld“ ist vielschichtig und abgründig, auf mehreren Zeitebenen und aus der Sicht von vier Figuren erzählt – und in einem Bogen, dessen Spannung nie nachlässt.

Autorentext
Beat Vogt, geboren 1972, aufgewachsen in Luzern, hat bei Marcel Marceau in Paris Pantomime und Schauspiel studiert, war in verschiedenen Bewegungtheater-Projekten in Frankreich, Deutschland und Israel tätig. Seit 2000 lebt er wieder in der Schweiz. Er arbeitete als Journalist bei der Neuen Luzerner Zeitung, heute ist er Redaktor beim Schweizer Radio SRF. Sein Romanprojekt „Der Aussetzer – oder die Resonanz einer Schuld“ wurde mit einem Förderpreis der Zentralschweizer Literaturförderung 2015/2016 ausgezeichnet.

 

Empfehlung Brigitta Siegrist (16.8.2022)

 

Jamil Ahmad

Der Weg des Falken

 

Roman
dtv, 2011, 186 Seiten
ISBN 978-3-423-14362-2

Inhaltsangaben

Das Schicksal von Tor Baz steht unter einem schlechten Stern. Seine Eltern haben die Stammesre-geln verletzt, waren jahrelang auf der Flucht und werden schliesslich doch von ihren Angehörigen aufgespürt und erbarmungslos hingerichtet.

Den Sohn lässt man allein in der Wüste zurück. Zwar überlebt Tor Baz, doch sein Leben entpuppt sich als einzige Odyssee über die Grenzen dreier Länder hinweg.